Solange noch ein Kind auf dieser Welt verhungert, solange ist jeder Reiche ein Verbrecher.






Donald der Plötzliche. Ob die Niederlande ihn aufnehmen werden?
Donald der Plötzliche. Ob die Niederlande ihn aufnehmen werden?

Noch einer aus dem Schaumschlägerfeudalismus, sogar mit christlicher Erziehung.
Noch einer aus dem Schaumschlägerfeudalismus, sogar mit christlicher Erziehung.




02.03.2026

 Für immer blöd?

 

Sie kennen den jungen Mann? Ja sicher, das ist der Bill Kaulitz, derzeit auf fast allen Kanälen und Werbetafeln in unserem Land präsent. Wohnhaft aber im Mutterland der unbegrenzten Bereicherungsmöglichkeiten.

Bekannt geworden ist er ja mit seinem Bruder durch ein Lied das vor 15 Jahren um die Welt ging, „Durch den Monsun“. Derzeit wird das von vielen Menschen in prekären Lebenssituationen mit erwirtschaftete „Volksvermögen“ – na liebe Linke, klingelt’s - über ihm ausgegossen wie das Wasser im Monsun vom Himmel fällt. Er kann sich hinwenden wohin er will, es erreicht ihn immer. Wenn er in 20 Jahren in der Sendung „ Die Höhle der Löwen“ als Investor sein in mafiöser Weise erworbenes Geld mit einer Generösität verteilen sollte wie ehedem der Augustus im alten Rom im Kolosseum dem Todgeweihten seine Gunst erwiesen hat, dann ist das nur unter Mithilfe unsere Linken möglich geworden.

 

Denn „a Star is born“, der Schaumschlägerfeudalismus hat eine neue Kraft gefunden um die Massen zu verblöden.

Der dazu noch seine „Queerness“ vermarktet als sei es das Erstrebenswerteste der Welt.

 

Dieselben Linken, die derzeit einen konservativen Politiker durch den Fleischwolf drehen, weil er nach einem Vortrag in einer Schule von einer jungen, rehäugigen Schülerin schwärmte, haben geflissentlich übersehen, dass der liebe Bill in einer Fernsehsendung in der zwei halbnackte junge Männer zu sehen waren, von seinem Höckerchen rutschte und signalisierte, dass er zur Penetration bereit sei. Geschenkt, sind unsere linken Doppelmoraler doch libertär eingestellt bis aufs Blut, wenn es denn der Wahrheitsfindung dient. F.cken und Klassenkampf gehören untrennbar zusammen. Das wissen wir doch spätestens seit dem legendären Spruch aus den Sechzigern: „Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment“. 

Das hier nur die Oberflächlichkeit gefeiert und dazu noch ein Schönheitswahn bedient wird, der viele Jugendliche, ob mit oder ohne Rehaugen, in gefährliche Selbstzweifel treibt, muss unter Kollateralschaden auf dem Weg in den Sozialismus verbucht werden. Darüber muss hinweggesehen werden, ist er doch „einer von uns“. Sollte er jetzt noch ein Buch schreiben mit dem Titel „Die unerträgliche Leichtigkeit im menschenverachtenden Kapitalismus“ wäre ein wohlwollendes  Vorwort von Gregor Gysi sicher zu erwarten.

 

Ich stelle fest, unsere Linken wanken orientierungslos durch die Wirklichkeit, wollen den Reichen mit der Parole „Eat the Rich“ schon mal mächtig einheizen und merken nicht, dass sie an deren zügiger Vermehrung eine Mitschuld tragen.

 

Da darf, nein muss die Frage erlaubt sein:

 

Sind unsere Linken in Wahrheit die „fünfte Kolonne“ des Kapitalismus?

 

Oder einfach nur zu blöd um ihn zu begreifen. 

 



Da wackelt nicht nur der Zug.
Da wackelt nicht nur der Zug.








                                                                                                                12.07.2025

 

Wenn Träume wahr werden!

  

Mein Gott ist das schön. Am 07.06.2025 träumte die Sophie Koch, studierte Politikwissenschaftlerin, von Beruf Bildungsreferentin, Mitglied (SPD) des Sächsischen Landtages und neuerdings auch Beauftragte der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt, noch auf SPIEGEL-online davon, dass der liebe Bill Kaulitz, verschwägert mit Heidi Klum, der unangefochtenen Königin im Schaumschlägerfeudalismus, doch eine Stiftung hätte mit der er dem Osten Hilfe leisten könnte.

 

Der Traum ist wahr geworden.

 

Doch, APO Pluto konnte einen Schnappschuss von der Eröffnungsfeier machen. Die Stimmung war prächtig, was auch am ersten und einzigen Tagesordnungspunkt lag. Es geht auf in den Osten.

 

Hier wird jetzt ein schönes altes Herrenhaus mit weitläufigem Park für die Heimstätte der Stiftung gesucht. Der Park muss so groß sein, dass bequem ein Hubschrauberlandeplatz angelegt werden kann. Hier soll der Heli landen, nachdem er die 5 Euro Scheine über den fünf östlichen Bundesländern abgeworfen hat. Dann findet auf der Freitreppe eine Pressekonferenz statt, danach gibt es für die Presse Champagner und Kaviarbrötchen.

 

Anschließend dürfen die Bewohner des Umlandes am schmiedeeisernen Einfahrtstor aus dem 17. Jahrhundert Blumen und kleine Geschenke niederlegen. Gerne auch alten Silberschmuck und andere Preziosen aus der Zeit der Renaissance und des Barock. Winken ist ausdrücklich erwünscht, Fotos machen allerdings verboten.

 

Ach ist das schön. Endlich kommen die Brüder und Schwestern „von Drüben“ auch in den Genuss der Segnungen des Kapitalismus.

 

Danke Sophie für deinen Traum.

 




                                                                                                                                                                                                      15.08.2024

 

Nun ist es so, dass der aufgeklärte Mitteleuropäer weiß, das Religion eine Erfindung von Männern ist, um sich Machtpositionen zu sichern und Frauen gefügig und klein zu halten. Leider sind zur Zeit viele Linke, bedingt durch unreflektierte Zuvorkommenheit, zu dem irrationalen Schluss gekommen, das Religion, in diesem Fall der Islam, doch eine ganz nette Angelegenheit sei und andere Menschen, egal welche Weltanschauung sie pflegen, doch wunderbar Teilhaben sollen dürften. So sehen sie jetzt eine Diskriminierung, wenn muslimische Frauen bei der Ausübung ihres Berufs als Richter- oder Lehrerinnen während der Arbeit kein Kopftuch tragen dürfen.

So weit ist es gekommen. Religion ist für das Volk kein Opium mehr, sondern Balsam für alle.

Eine Verlautbarung aus dem Vorstand der Partei Die Linke, das Mohammed mit seinem Pferd nicht von Jerusalem aus gegen Himmel geritten ist sondern von Berlin aus, genauer gesagt von der Stelle wo heute der Rosa-Luxemburg Platz liegt, würde mich von daher nicht wundern. Selbstredend hat er dabei bestimmt eine rote Fahne geschwenkt.

Nach allem, was der Islamische Staat bzw. strengreligiöse Anhänger der Scharia oder des Kalifats, auch die still schweigenden Mitläufer müssen sich hier angesprochen fühlen, den Frauen angetan haben und ihnen noch immer angetan wird, ist es an der Zeit, sich diesem Thema auch in den westlichen Welt nicht mehr mit fadenscheinigen Argumenten zu verschließen. Das neuste negative Beispiel ist die Disqualifizierung der Breakerin Talash bei den Olympischen Spielen in Frankreich.

 

Schämt euch.


                                                                                                                   27.05.2022

 

Ist der Weg im Kreis das Ziel?

 

Ich kann zu keinem anderen Schluss kommen, wenn ich über die Veranstaltung der Rosa -Luxemburg-Stiftung NRW „Das weiße Denken“ in Dortmund am 31.05.2022 nachdenke.

Da hat man den früheren französischen Fußballstar Lilian Thuram eingeladen, um über Rassismus zu sprechen. Der junge Mann ist da sehr engagiert und will darüber aufklären, wie weißes Denken die Herrschaftsverhältnisse und die Ungleichheit in der Welt zementiert hat.

 

Ist die Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW jetzt für die Verbreitung der Dummheit zuständig?

 

Dieser ehemalige Fußballstar ist Profiteur in einem Metier gewesen, das wie kein anderes Abermilliarden von unten nach oben umverteilt hat und weiterhin versucht, noch mehr Geld an seine Spieler*innen, Funktionäre und sonstigen gewogenen Mitmischer zu verteilen.

 

Da sind unsere linken Bildungsmacher dem Kapitalismus ja wieder ganz schön auf den Leim gegangen.

 

„Anschaulich beschreibt er, wie die europäischen Gesellschaften die Kategorien Schwarz und weiß erfunden haben, um Kolonialismus, Versklavung und Ausbeutung zu rechtfertigen“

 

Eine grandiose Vernebelungstaktik und viele Linke sind hingerissen.

 

Wer sind denn bitte schön die europäischen Gesellschaften?

 

Waren das die Menschen, die sich Wurzeln aus der Erde gegraben haben um überhaupt was in den Magen zu bekommen und die, welche damals in Lumpen vor den Kirchen die Hände aufgehalten haben um für sich und ihre Familie vom Erbettelten eine verschimmelte Scheibe Brot kaufen zu können?

Über deren Köpfe hinweg die Eigentumsfrage zu ihrem Nachteil entschieden wurde.

Die von Fürsten und Kirche geknechtet wurden und nur das zu glauben hatten, was man ihnen sagte.

 

Oder waren es die Geschäftemacher, die, welche den Hals nie voll bekommen haben und den letzten Rest an Gewissen über Bord des Schiffes warfen, welches die Arbeitssklaven in die „Neue Welt“ zum Schuften bis zum Umfallen gebracht hat. Und ihr Tun mit Narrativen rechtfertigten, die den von ihnen verkündeten Menschenrechten Hohn sprachen.

Und was ist mit denen, die ihre „schwarzen“ Brüder und Schwestern im Landesinneren eingefangen und an die Sklavenhändler für ein paar bunte Glasperlen verkauft haben?

Rassisten waren das sicher nicht. Aber keinen Deut besser in ihrem Handeln.

 

Vielleicht merkt der eine oder andere Linke jetzt, worauf ich hinaus will.

 

Wenn ihr euch Profiteure der Ausbeutung in eure Veranstaltungen holt, habt ihr schon verloren.

Oder seid ihr mittlerweile im Denken die fünfte Kolonne des Kapitalismus geworden?

Bei einem guten Roten und Scampi lässt sich sicherlich trefflich über Rassismus parlieren. Über Ursache und Wirkung nachzudenken wäre da bestimmt ein Stimmungstöter.

Wenn ihr aber meint, ihr geht den richtigen Weg, dann macht doch demnächst eine Veranstaltung über Bertolt Brecht. Da könnt ihr dann herausarbeiten, das sein Gedicht:

 

„Reicher Mann und armer Mann standen da und sah'n sich an. Und der arme sagte bleich, wär ich nicht arm, wärst du nicht reich“,

 

im Suff entstanden sein muss und totaler Humburg ist.

Als Referentin empfehle ich Susanne Klatten, die bestimmt Substantielles dazu beitragen kann. Ist sie doch selbst einmal einem Schwätzer und Blender auf den Leim gegangen.

 

Und euch wünsche ich viel Spaß auf dem erfüllenden Weg im Kreis.

 


Arnold Schwarzenegger und Greta Thunberg
Traue keinem über.........
Arnold Schwarzenegger und Greta Thunberg.
drei Millionen.


Die echten Baerbock-Tafeln.

                                                                                                                 12.06.2021         

 

Geschafft.

 

Die echten Baerbock-Tafeln sind wieder aufgetaucht.

Was heißt hier aufgetaucht. Aufgespürt.

APO Pluto hat sie in einem schmuddeligen Keller unter der EZB gefunden. Finstre kapitalistische Kräfte hatten sich diese Tafeln angeeignet. Die wollten wohl so eine Art mittelalterliche Gerichtsverhandlung abhalten, die Tafeln schuldig sprechen und dann zertrümmern. Wie Fanatiker halt sind. Anschließend hätte es dann eine Mammonorgie gegeben.

Das wird jetzt nix mehr.

 

 


Der Heiler Donald trump
Der Heiler
Die Scheinheiligen, Donald Trump und seine Jünger
Die Scheinheiligen


AfD, Pöbeln und Drohgesten

12.01.2019

„Sagen was ist“

 

Dieser Leitspruch von Rudolf Augstein steht an der Wand im neuen Gebäude des Magazins DER SPIEGEL. Das will ich auch hier wieder versuchen.

 

In Heft 1 des Magazins war in dem Artikel „Zwei Welten“ von einem jungen Afrikaner zu lesen, der als Flüchtling in Deutschland Asyl beantragt hatte und nach zwei Jahren wieder in seine Heimat zurückgekehrt ist. Zwischenzeitlich ist er mit einer ihm unbekannten Frau aus seinem Heimatland Gambia „fernverheiratet“ worden. Wie es ihm nun geht, wollten zwei Menschen wissen, die sich hier um ihn gekümmert haben. Davon handelt der Artikel und ich möchte hier einen Leserbrief und den Schriftverkehr, der sich daraus ergeben hat, veröffentlichen. Denn was aufgrund geografischer und kultureller Gegebenheiten möglich ist, sollte sich der SPIEGEL, wenn im etwas an diesem Planeten und den Menschen darauf liegt, tunlichst nicht erlauben. In zwei Welten leben.

 

Leserbrief an den SPIEGEL:

 

Schade, dass die Besucher Sarjo nicht gefragt haben, was er den von der Beschneidung seiner Frau so hält, ob es ihn beschäftigt und ob er seine eigenen Töchter auch beschneiden lassen würde.

 

Antwort des SPIEGEL:

 

Sehr geehrter Herr ……..,

danke für Ihre Nachricht. Ich gehe davon aus, dass die Besucher Herrn Darboe nicht nach seiner Meinung zur weiblichen Beschneidung gefragt haben, weil sie davon ausgehen, dass er sowieso dagegen ist. In Gambia ist die weibliche Genitalverstümmelung seit einigen Jahren verboten und selbst in der Familie von Darboes Frau hält man sich an die Gesetze. Die jüngste Schwester von Yamundou wurde schon nicht mehr beschnitten und Yamundou (Darboes Frau) hat gesagt, sie würde ihrer Tochter so etwas nicht antun. Es tut sich also etwas, zum Glück!

Mit den besten Grüßen

 

 

Rückantwort an den SPIEGEL

 

Lieb.. ………………..,

ich weiß, dass der SPIEGEL, nachdem er aufgedeckt hat, dass er erdachte Geschichten veröffentlicht, arg am Rotieren ist. Was meinen Leserbrief nun angeht, sollten sie ihn veröffentlichen oder nicht. Mich interessiert nicht, wovon auszugehen ist. So wie der Sarjo Darboe in dem Artikel rüberkam, scheint er sich einen feuchten Kehricht um seine Frau zu kümmern. Von daher bin ich froh, dass er in seiner Heimat bleibt. Egoisten gibt es in Deutschland schon genug. Und die gesellschaftliche Zustimmung für die Zuweisung einer Frau zwecks Samenabfuhr wollen wir hoffentlich, aufgeklärt wie wir sind, auch nicht mehr begrüßen.

Ihre Kenntnis darüber, dass in Gambia die Genitalverstümmelung verboten ist, beruhigt mich nicht. Was glauben sie, was in Deutschland alles verboten ist.

 

Was mich allerdings frustriert ist, dass die "Gutmenschen" Kaufhold und Henning den Sarjo weiterhin unterstützen wollen. Ich hätte mir gewünscht, dass sie auf die Idee gekommen wären, dieses Geld erstmal für die Frau, für eine Operation wegen ihrer Schmerzen durch die Genitalverstümmelung, bereitzustellen. So kann man auch Zeichen setzen. Wenn das in Gambia verboten ist, steht doch einer operativen Maßnahme diesbezüglich nichts im Wege. Ich hoffe, sie sind mittlerweile von selbst darauf gekommen.

 

Wenn wieder mal Gründe dafür gesucht werden, warum die AfD so stark werden konnte, kann es vielleicht auch daran liegen, dass "Gutmenschen" unreflektiert vorgehen oder sich aus falscher Zuvorkommenheit nicht trauen zu sagen was sie gerade denken. Ich glaube, dass fällt uns gerade auf die Füße.

Wer von denen noch meint, er würde auch gern zu denen gehört haben, die am Münchener Hauptbahnhof die Flüchtlinge mit Jubel willkommen geheißen, der möge so bitte auch die HartzIV-Empfänger morgens um Acht an einem Jobcenter begrüßen. Dann merkt er, wie dämlich sein Verhalten ist.

Damit das klar ist, wir haben nicht wegen der Flüchtlinge/Migranten gesellschaftlich Probleme, die hatten wir schon früher, es macht aber die Sache nicht leichter. Die Pflicht zur Hilfe besteht, es geht nur um die Frage wie diese Hilfe auszusehen hat. Sagen was ist.

Junge Menschen bei Paketdiensten für einen Hungerlohn mit unzähligen Arbeitsstunden zu beschäftigen oder für ein Internetkaufhaus sich bei stupider Arbeit die Füße ablaufen zu lassen und sie so jeder Zukunft zu berauben, ist ein Verbrechen der deutschen Wirtschaft, welches unter dem Deckmantel der Humanität leicht modifiziert der Zwangsarbeit im Dritten Reich nachfolgt. Hier werden Menschenrechte mit Füßen getreten.

 

Mitverantwortlich sind auch diejenigen, die in Ordnung finden, dass 30 Milliarden Euro im Jahr für Schaumschläger ausgegeben werden. Sprich Fußballer, Schauspieler und Medienschaffende. Woher kommt das Geld? A: über die Zwangsgebühren der Öffentlich-Rechtlichen, B: das Geld welches dem Verbraucher über den Konsum abgezwackt und als Werbefinanzierung in das Free-TV, sprich Doof-TV, gepumpt wird, und C: das Sponsoring der Wirtschaft in dekadente Veranstaltungen (WM, Olympia usw.) und ihre noch dekadenteren Protagonisten und Funktionäre. Nutznießer ist auch der SPIEGEL, also ist er auch mitverantwortlich. Ich sage es mal so, das "Sturmgeschütz der Demokratie" ist am verrosten. Trägt wissentlich zur Zerstörung der Demokratie bei.

 

PS: Wenn wir von den 30 Milliarden die Hälfte dafür ausgeben würden, um in Afrika Privatleuten die Möglichkeit zu geben sich selbst etwas aufzubauen statt hier unserer Oberflächlichkeit zu frönen, dann sähe die Welt schon besser aus.

 


DER SPIEGEL, Chefredaktion, Susanne Beyer, Lügenpresse, Dezember 2018.
Die Redakteure sollten nicht so oft auf Preisverleihungen (Selbstbeweihräucherung) in eigener Sache rumhängen und sich mehr um ihre eigentliche Arbeit kümmern. Link zum Artikel in DER SPIEGEL: Bild anklicken.

War first Todestrilogie.


DER SPIEGEL, Sonderausgabe August 2018. Die gelenkte Demokratie oder Das süße Gift der Werbefinanzierung.

                                                                                                                      11.08.2018

 

Die gelenkte Demokratie.

 

Nein auf dieses Titelblatt des Magazins DER SPIEGEL müssen sie noch lange warten. Die Chefredaktion ist noch nicht so weit. Das Magazin, mittlerweile ein Werbeheftchen mit Textbeilage, will sich immer noch nicht eingestehen, das Werbung der größte Transmissionsriemen am Motor des kapitalistischen Systems ist und für erhöhten Ressourcenverbrauch und damit für Umwelt- und Klimaveränderung  mitverantwortlich ist. Der "SPIEGEL" schreibt zwar gerne über diese Themen, aber über das süße Gift Werbefinanzierung mag er nicht so gern berichten. In eigener Sache scheint investigativer Journalismus seine Grenzen gefunden zu haben. Dem „Sturmgeschütz der Demokratie“ geht hier das Pulver aus. Liegt es daran, dass sich mit den zusätzlichen Einnahmen ein Einkommen erreichen lässt, wovon man früher nur geträumt hätte?

 

So bleiben der "SPIEGEL" und die anderen werbefinanzierten Blätter (und Onlinemedien) weiter ein großes Problem auf dem Weg zum mündigen Bürger und seiner Verantwortung für Mensch und Natur. Es gibt kein richtiges Leben im falschen, das müssten Journalisten eigentlich wissen.

 

 

Gehofft habe ich ja auf die Sammelbewegung „#aufstehen“ von Sahra Wagenknecht und ihren anderen Mitstreitern, die uns im September ja noch vorgestellt werden sollen. Es wurde auch schon eine Internetseite eingerichtet. Allerdings bin ich schon frustriert, bevor es so richtig los geht. „#aufstehen“ hat einen Facebook-Account! Da werde ich immer gelöchert, dass, wenn ich mehr sehen will, mich anmelden oder ein neues Konto erstellen soll. Muss das sein?

Muss die Sammelbewegung bei einem asozialen Medium angemeldet sein. Asozial deswegen, weil sie von Geld lebt, welches dem Verbraucher ohne Mitspracherecht über den Konsum aus der Tasche gezogen wird und durch die Werbung mithilft, noch schneller aus unserer Erde einen Müllhaufen zu machen. Durchdacht scheint mir das Ganze nicht.

 

Ich bin nicht davon überzeugt, dass wir ein Umdenken zu einer gerechteren, nachhaltigeren und umweltschonenderen Lebensweise schaffen, wenn wir diese Hintenrumfinanzierung nicht verbieten, die eh nur geschaffen wurde um Reiche noch reicher zu machen.

 

Was wir brauchen sind mündige Bürger welche Verantwortung übernehmen für das was sie verbrauchen und dafür auch selbst aufkommen. Dazu ist eine radikale Umverteilung nötig.

 

Uncle fucking Zuckerberg muss auf diesem Weg verzichtbar sein. Jetzt schon!


Sophia Vegas.   Weltbürgerin die vom Kapitalismus profitiert.

                                                                                                                            29.03.2018

 

Sind die Macher der deutschen Wirtschaft die Zerstörer der sozialen Gesellschaft?

 

Vor ein paar Tagen bin ich beim Zappen wieder einmal beim werbefinanzierten Fernsehen hängengeblieben und musste mich unwillkürlich fragen, ob unser Gemeinwesen am Abgrund steht.

 

Da war Sophia Vegas zu bestaunen, vormals schon im Doof-TV vorstellig als Frau des (ehemaligen) Puffchefs Bert Wollersheim.

 

Die Taille so schmal wie die sprichwörtliche „schlanke Produktion“ des Unternehmertums und die künstlichen Titten so groß wie die Geldgier ihrer Manager.

 

Seit über 32 Jahren finanziert die deutsche Wirtschaft das Free-TV und ich frage mich immer öfter, was die damit wohl bezwecken wollen, wenn sie Milliarden in Dummheit und Oberflächlichkeit investieren. Facharbeiter wird sie so keine bekommen, das ist schon mal sicher.

 

Soll hier eine Gesellschaft angestrebt werden, in der die Menschen mit dem Verblödungsfernsehen so kirre gemacht werden, dass selbst ein idiotischer Narziss noch als Heilsbringer angesehen wird.

In Amerika ist das ja schon gelungen.

 

Ich stelle fest, dass in der deutschen Wirtschaft Soziopathen und hirnlose Claqueure das Sagen haben.

 

Möge euch der Teufel holen. Aber möglichst bald, bevor es zu spät ist.

 

PS: Sophia Vegas wird man wohl zu den Weltbürgern - die vom kreativen Kapitalismus profitieren - zählen können, von denen der Spiegel in Heft 12 schrieb (siehe Kurzes).

Siehe auch Fuck News.


Roger Willemsen (1955-2016) über Heidi Klum.

SPD Parteizentrale Berlin.
Die SPD in den Iden des Februar 2018

          09.01.2018

 

*Heute Trend - morgen Müll.

 

Im Magazin DER SPIEGEL war jetzt ein *Artikel über die Schnelllebigkeit der Trends in der Modewelt zu lesen und welche Mengen Müll dadurch entstehen. Nun liest man ja des Öfteren in der Zeitung, dass die Herren Fußballspieler wieder einmal neue Leibchen bekommen. Die Gründe erschließen sich nicht immer. Ich habe den Eindruck, der wahre Grund ist hier das Generieren von Zusatzeinnahmen. Wenn dem so sein sollte, halte ich das für eine große Ressourcenverschwendung und unnötige Belastung für die Umwelt. Ich habe daher die Vereine der ersten Bundesliga angeschrieben und wollte wissen, ob sich da der Umwelt zuliebe ein Sinneswandel abzeichnet. Ich bin gespannt auf die Antworten.

                     

 

Hallo und schönen guten Tag,

 

immer wieder lese ich in den Zeitungen, dass Fußballvereine aus unerfindlichen Gründen wieder einmal ein neues Trikot für ihre Mannschaft entworfen haben und dieses mit viel öffentlichem Getöse zum Verkauf in ihren Shops oder im Internet anbieten.

Nun habe ich im DER SPIEGEL (Heft 2 – Heute Trend, morgen Müll) gelesen, welch ungeheurer Müll durch diese Schnelllebigkeit produziert wird. Deshalb möchte ich euch fragen, ob diesbezüglich eine andere Geisteshaltung von euch zu erwarten ist oder ob ihr weiterhin des schnöden Mammons wegen bereit seid, alles zu tun, um an der Umgestaltung der Erde in einen großen Müllhaufen tatkräftig und unbeirrbar mitzuwirken. Kurzum die Frage, wie ist hier eure Einstellung zur Umwelt.

 

Eure Antwort bitte an [email protected]

Gruß Pluto.

Ich shoppe, also bin ich.

 

Wir shoppen, also sind wir.

 

Alle shoppen, also sind wir am Arsch.

 

 

PS: Die Fußballspieler sollten sich wirklich fragen, ob sie als Vorbilder was taugen. Sie ziehen unseren Kindern das Geld aus der Tasche für Trikots die Übermorgen schon überholt sind und nehmen dazu noch in Kauf, dass die Kids durch ihre Unwissenheit und Gutgläubigkeit mit dazu beitragen, ihre eigene Zukunft zu zerstören.

 

Daneben bringen sie mittels Werbung unsere Kinder dazu, Kalorienbomben in sich hineinzustopfen auf das sie schnell adipös und zuckerkrank werden. Das ist mittlerweile selbst der Weltgesundheitsbehörde aufgefallen.

 

Ist das eigentlich schon als asoziales Verhalten zu werten?

 

Ach ja, und wenn viele Kinder in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen sind, machen unsere fußballspielenden Millionäre ein paar Euro locker, gründen eine Stiftung (Spenden erwünscht) und geben sich als selbstlose Helfer in der Not.

Die gehören schnellstens in einen selbstbezahlten Ethikkurs. Aber bitte nicht bei Professor Dr. Beschorner von der Universität St. Gallen. Den halte ich nicht für so geeignet. Der wird den Spielern eher noch ein sauberes Trikot zum Wechseln empfehlen, falls sie sich auf dem Platz die Haare schön gemacht haben sollten. Das wäre dann aber passend bedruckt mit einer Werbung für Haarpflegemittel.

 

Bis dato habe ich Antworten von Mainz 05, TSG 1899 Hoffenheim, VfB Stuttgart und Borussia Dortmund erhalten.

Hier klicken.


Kennen Sie schon den Lieblingsspruch der Geisteskranken?

 

"Der Verbraucher will es so"

 

Wird gerne benutzt, um die Wirtschaft von einer Schandtat reinzuwaschen.

 

Gammelfleisch! Ja was sollen wir denn machen, wenn der Verbraucher billig einkaufen will.

Teilzeitarbeitsverträge! Uns bleibt doch nichts anderes übrig, wenn der Verbraucher Tag und Nacht einkaufen will.



Anne Will   Wolfgang Bosbach

 

 

Als langjähriger christdemokratischer Bundestagsabgeordneter hat Wolfgang Bosbach selbstverständlich die Deutungshoheit und kann deshalb mit einer anderen Meinung nur sehr schwer umgehen.

Hintergrund:

 


G20 2017, Hamburg. Genzenlose Solidarität

Kommentar                                                                                                                                       10.07.2017

 

Was ist passiert?

 

Waren die Krawalle wirklich so groß wie in der Presse dargestellt. Glich das Schanzenviertel wirklich einem Schlachtfeld?

 

Mitnichten. Die Kosten der Sachschäden dürften sich im kaum messbaren Bereich bewegen im Vergleich zu den Kosten für die Allgemeinheit durch die Finanzkrise 2008. Festgestellt werden muss im letzteren Fall, dass die Banker sich dabei die Taschen vollgestopft haben und immer noch frei herumlaufen und in Saus und Braus leben. Getreu ihrem Motto: Bescheißen, Betrügen, Bereichern, Abtauchen. Dagegen will die Politik kein Mittel finden, sich aber darüber aufregen wenn Menschen wegen dieser Untätigkeit auf die Straße gehen bzw. randalieren.

Genauso wenig will Politik diskutieren, welche anderen Ungerechtigkeiten und welches Elend der Kapitalismus sonst noch überall auf der Welt produziert. Außer Wachstum nichts in der Birne. Wie die Zombies.

 

Und die werbefinanzierte freie Presse, frei vom Anspruch objektiv zu berichten, bringt auf den Titelseiten Bilder die Furcht beim Leser erzeugen sollen. Dabei sind da nur Menschen vor einem brennenden Stapel Paletten abgebildet.

 

Das Schanzenviertel ist ein beliebtes Ziel von Touristen und viele von ihnen waren da und haben Fotos gemacht. Schlachtfeld geht anders. Da hätte sich die Presse beim ein oder anderen anwesenden Despoten ruhig mal kundig machen können.

 

Zu erwähnen wären unbedingt die Jugendlichen, die sich über die Sozialen-Medien am Sonntag zum großflächigen Saubermachen verabredet haben. Zu erkennen an Kehrblech, Besen und rotem Eimer. Vorbildlich, meine Hochachtung und Dank für so viel Gemeinsinn.

 

Wenn wir diesen Gemeinsinn auch von denen erwarten könnten, die in diesem Land zurzeit die Macht für Veränderung in ihren Händen halten, dann würde es solche Vorkommnisse mit Sicherheit nicht geben.

 

Danach sieht es aber nicht aus.

 

Der Kampf für Gerechtigkeit und grenzenlose Solidarität muss also weitergehen!

 



Schaffen wir das, Frau Merkel?

 

Die Schere zwischen Arm und Reich geht weiter auseinander. Auch bei uns wächst der Anteil der Menschen, die trotz eines Vollzeitjobs von Armut bedroht sind. Immer mehr Kinder wachsen in Hartz IV auf. Das ist aber nur möglich, weil Selbstbereicherung hingenommen und das Gemeinwohl vernachlässigt wird.

Asoziale Politik macht es möglich!

 

Im Kapitalismus des 21. Jahrhunderts ist Umverteilung durch Werbefinanzierung der Renner. Dem Bürger werden über seinen Konsum Milliarden aus der Tasche gezogen, um diese dann einem auserwählten Personenkreis in den Allerwertesten zu schieben. Geld das durch die Wertschöpfung von unterbezahlten Arbeitern und Angestellten generiert worden ist. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat so 45 Milliarden in 15 Jahren gemacht. Darauf Steuern zahlen mag er lieber nicht.

Verona Pooth hat mittels ihrer Silikonbrüste in ein paar Jahren mehr Geld eingesackt als ein Facharbeiter in fünfzig Jahren Maloche zusammenbekommt. Reiner Calmund, Millionär, adipös veranlagt und vom Hunger getrieben, macht in einer Kochshow mit. Essen für lau und Geld gibt es auch noch obendrauf.

Verkommenheit soweit das Auge reicht. Schaumschläger und Schwätzer geben den Ton an. Von solchen Leuten lasse ich mir ungern etwas erzählen. Denn sie schwafeln uns von Leitkultur vor die es zu erhalten gilt, wohlwissend, dass sie mit ihrer Ichbezogenheit nur Leidkultur schaffen. Das muss aufhören!

 

Vor einiger Zeit war zu lesen, dass die beiden Hauptdarsteller des Münsteraner Tatorts eine Gehaltsaufbesserung von 100.000 Euro je Folge für angebracht halten. Das ist eine Steigerung von 100 Prozent. Und das, obwohl der WDR einen Sparkurs fährt. Da muss man sich weit von der Realität entfernt haben, wenn man eine solche Forderung stellt. Leider hat der im real existierenden Sozialismus aufgewachsene Schauspieler und Zonenschöngeist Jan Josef Liefers (Prof. Boerne) bis jetzt noch nicht kapiert, dass persönliche Gier und Armutsbekämpfung einfach nicht zusammen passen. Brechts Gedichtzeile: „Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich“, hat keine Spuren hinterlassen.

Die Mitglieder der Gewerkschaft ver.di  sind bestimmt vor Neid erblasst. Haben sie doch mit ihrem Slogan „ Wir sind es wert“ nur um ein paar Prozent mehr Gehalt gekämpft.

 

So schaffen wir das nicht, Frau Merkel.


Immer wieder Fußball?

 

Fußball berauscht viele, lässt sie auf ein kleines Märchen hoffen, auf den Sieg für ihre Mannschaft. Leider erinnert dieses Spektakel immer mehr an das alte Rom:

Brot und Spiele, um das Volk von seinem Elend abzulenken.

Hilmar Kopper, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, sagte in einer Fernsehsendung zur Finanzkrise 2008, er könne gar nicht verstehen, warum die Leute sich immer über die Gehälter von Bankern und Managern aufregen würden, Fußballer oder Formel1- Rennfahrer würden doch noch viel mehr verdienen. Wohl wahr, wir sehen vor lauter Wald die Bäume nicht mehr.

 

Die Ablösesummen für europäische Spieler erreichen bald die 100-Millionen-Grenze. Lionel Messi soll über 30 Mio. pro Jahr bekommen. Philip Lahm vom FC Bayern soll an die 15 Mio. pro Jahr einstreichen. Nun frage ich Sie, woher kommt denn das Geld? Da es nicht an den Bäumen wächst, muss es also woanders herkommen. Richtig, es kommt von Ihnen! Egal, ob Sie sich für Fußball interessieren, Sie bezahlen diese schamlosen Gehälter zum großen Teil mit - entweder über Ihren Konsum oder über die Fernsehzwangsgebühren. Niemand fragt Sie, ob Sie das auch wollen. Das Selbstbestimmungsrecht ist ihnen vom Gesetzgeber schlicht entzogen worden.

 

Gleichzeitig aber leben immer mehr Menschen in prekären Verhältnissen, sind Aufstocker, leben von HartzIV oder Sozialhilfe, oft unter unwürdigen Bedingungen. Schauen Sie sich unsere Schulen an: Sie sind marode und die Toiletten erinnern manchmal an ein altes Bahnhofsklo. Mehr Lehrer für ihre Kinder und besseren Unterricht bleiben der Wunschtraum vieler Eltern. Wir könnten so unendlich viel für unser Gemeinwesen, für uns alle tun, wenn wir das Geld richtig verteilen/ einsetzen würden.

 

Die EU – Außengrenzen werden dichtgemacht und Flüchtlinge müssen jetzt wieder den Weg über das gefährliche Mittelmeer nehmen, wo immer mehr Männer, Frauen und Kinder jämmerlich ertrinken. Nur weil sie den Wunsch nach einem würdigen Leben haben, ohne psychische und physische Pein. Wir aber wollen uns keine „Hungerleider“ mehr leisten.

Politiker, Sportler und Medienschaffende, die westliche Werte preisen und von Leitkultur reden, feiern sich selbst und ihren Wohlstand, aber sie handeln die für einen Gesellschaftszusammenhalt wichtigen existenziellen Themen, von denen viele andere betroffen sind, nur am Rande ab.

Wir sollten uns überlegen, ob wir nicht den Artikel 1 unseres Grundgesetzes streichen. Menschliche Würde erscheint nur noch als pure Heuchelei.